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Unterstützung für die Mitternachtsmission

Unsere Kirche Nr. 18 / 26. April 2015

Minister Guntram Schneider ist Schirmherr des Fördervereins Dortmunder Mitternachtsmission.

(v.l.n.r.) Andrea Hitzke, Detlef Gehring, Jutta Geißler-Hehlke, Minister Guntram Schneider, Andrea Lipphardt, Marion Müller-Blashoff

Minister Schneider ist Schirmherr des Förderverein

DORTMUND – Jutta Geißler-Hehlke, Leiterin des Fördervereins Dortmunder Mitternachtsmission e. V., war die Freude anzusehen, als sie die Neuigkeit vorstellte: Guntram Schneider, NRW-Minister für Arbeit, Integration und Soziales, hat die Schirmherrschaft des Vereins übernommen.

Umgekehrt sparte Minister Schneider nicht mit Lob. „Die Mitternachtsmission setzt sich seit vielen Jahren erfolgreich gegen die Diskriminierung und Kriminalisierung von Prostituierten ein“, so Schneider. Als Anlaufstelle, die Frauen in verzweifelten Lagen kompetent unterstützt, sei sie ein wichtiges Element in der Sozialpolitik. „Der Förderverein, dem ich gerne als Mitglied und Schirmherr angehöre, will helfen, die Arbeitsbedingungen der Mitternachtsmission zu verbessern.“ Nur in einem solchen professionellen Umfeld könnten die Frauen die Hilfe erhalten, die sie benötigen.

Andrea Hitzke, Geschäftsführerin der Mitternachtsmission, ist froh um jeden Euro, den der Förderverein einwerben kann. Denn, so formulierte sie zurückhaltend, die Mitternachtsmission arbeite auf der Grundlage einer „Mischfinanzierung“. Das bedeutet, sie ist dringend auf Spenden angewiesen. Von der Stadt Dortmund wird sie finanziell unterstützt und das Land fördert den Arbeitsbereich Hilfe für Opfer von Menschenhandel. Doch gerade in diesem Arbeitsbereich, aber auch generell, würden „große finanzielle Lücken“ bestehen, berichtete Hitzke. So müsse sich ihr Engagement für Kinder und Jugendliche in der Prostitution ausschließlich über Spenden finanzieren. Sie lobte zwar die gute Zusammenarbeit mit der Dortmunder Polizei und Politik, der Stadtgesellschaft und sogar dem Milieu, fand aber im Blick auf die Frauen, die Opfer von Menschenhändlern geworden sind, deutliche Worte: „Man kann sich nicht vorstellen, was sie erleben. Die Frauen werden zur Prostitution gezwungen, geschlagen, vergewaltigt.“

Den Förderverein gibt es seit 2012. Gegründet mit zwölf Mitgliedern ist er aktuell auf über 90 angewachsen. Bisher konnte er der Mitternachtsmission mehr als 14.000 Euro zur Verfügung stellen. Die Mission nutzte das Geld, um beispielsweise Honorarkräfte zu finanzieren, Frauen, die von Menschenhändlern fliehen konnten, zu unterstützen, oder Dolmetscherinnen zu bezahlen. In diesem Jahr kann er der Mitternachtsmission voraussichtlich mit weiteren 10.000 Euro helfen.

www.foerderverein-mimi.de

Spendenkonto: Sparkasse Dortmund, IBAN: DE15 4405 0199 0001 2332 11

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