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Förderverein der Mitternachtsmission und Delegation aus der Linienstraße feiern Dortmunderin des Jahres Andrea Lipphardt

Foto: Bettina Brökelschen (von links: Nedo Setka, (Linienstraße), Andrea Lipphardt (Dortmunderin des Jahres), Jutta Geißler-Hehlke (Vorsitzende Förderverein) Ulla Haus (Linienstraße), und Petra Timmerhues (Schatzmeisterin Förderverein)

Andrea Lipphardt, zweite Vorsitzende des Fördervereins der Dortmunder Mitternachtsmission, wurde bei der diesjährigen Mitgliederversammlung mit einem Sektempfang gefeiert für ihre Auszeichnung zur Dortmunderin des Jahres (neben Dr. Harbig und Karin Nottebom).

Der Verein gab einen kleinen Sektempfang mit vielen Glückwünschen und Umarmungen für Andrea Lipphardt.

Als besondere Überraschung kamen Nedo Setka und Ulla Haus als Delegation aus der Linienstraße mit einem riesigen Blumenstrauß und einer herzlichen Dankeschönkarte.
Frauen aus der Linienstraße, setzen sich oft energisch gegen Kinderprostitution und Menschenhandel ein. Das erscheint wenig in der Öffentlichkeit. Berichte über Prostituierte sind häufig entweder kitschig-sentimental, wie z.B. „die Hure mit den goldenen Herzen“ oder sie werden als „dumme, geile Luder“ dargestellt. Wenig bekannt, und wahrscheinlich gesellschaftlich wenig interessant ist, dass viele der dort arbeitenden Frauen politisch interessiert sind und ein waches Gespür für Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Heuchelei haben.

Opfer von sexualisierter Gewalt werden häufig durch die, an ihnen begangenen Verbrechen, für weniger Wert erachtet und bekommen weniger Mitgefühl und Hilfe als andere Opfer.
Frauen, wie Andrea Lipphardt, die es wagen, sich in allen gesellschaftlichen Schichten für die Belange von Opfern einzusetzen, um ihnen Zukunftsperspektiven ohne Gewalt und Zwang und ein besseres Leben zu ermöglichen, verdienen Anerkennung und Dank. So denken die Frauen in der Linienstraße.
Sie wollten Andrea Lipphardt ihren Respekt erweisen und danke sagen für ihren unendlichen, vorurteilsfreien Einsatz und ihre Hilfe für Frauen und Kinder, die Opfer von Verbrechen wie Menschenhandel und Zwangsprostitution geworden sind.

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